Aktuelles
In einem Schreiben an die
Fraktionen des Bundestages hat der BRH gefordert, für die Patientenverfügung
endlich eine verlässliche gesetzliche Grundlage zu schaffen. Es sei ein Stück
Selbstbestimmung, darüber entscheiden zu können, wann man als todkranker Patient
keine weitere ärztliche Behandlung mehr wolle. Viele ältere Menschen erwarteten,
dass der Gesetzgeber eine Lösung erarbeite, die die Ärzte binde. Die Behandlung
dieser Problematik im Bundestag sei kein Ruhmesblatt, auch wenn die besonderen
ethischen Fragen, die dabei zu entscheiden seien, berücksichtigt würden.
Bisher hat sich der
Bundestag nicht auf eine gemeinsame Haltung einigen können. Unstreitig ist, dass
ein Patient selbst entscheidet, ob er ärztlich behandelt wird. Die
Patientenverfügungen werden aber vorab erstellt, und es wird bezweifelt, ob sie
noch dem Willen des später nicht mehr entscheidungsfähigen Patienten
entsprechen. Es soll schon jetzt rund 10 Millionen solcher Patientenverfügungen
geben.
3,3 % Teuerung
Um 3,3 % sind die Verbraucherpreise im Juni 2008 gegenüber dem Vormonat gestiegen. Das ist der höchste Anstieg seit 15 Jahren. Im Vergleich mit anderen westlichen Industrieländern steht Deutschland allerdings noch verhältnismäßig günstig da. Besonders stark gestiegen sind die Kosten für einzelne Lebensmittel, für Öl und Benzin.