Stadtführung Ludwigsburg

Bei strahlendem Sonnenschein fand die zweite Veranstaltung des Seniorenverbandes nach der Corona-Pause am 9. November statt.

30 Teilnehmer hatten sich im Hof des Ludwigsburger Barockschlosses eingefunden, um an der eineinhalbstündigen Stadtführung teilzunehmen. Es wurden zwei Gruppen gebildet, da durch die Corona Regelungen nur Gruppen bis zu 20 Personen möglich sind.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Regionalverbandes Martin Schüle

gehen die Stadtführer Frau Fendrich und Herr Michaelis mit dem Vortrag „Streifzug durch die Stadtgeschichte“ zuerst auf das von Herzog Eberhard Ludwig 1704 bis 1733 erbaute Barockschloss ein.

Das heute als Herz der Stadt bezeichnete Schloss, gilt als größtes unzerstörtes Barockschloss Deutschlands und ist der Ursprung für die Stadt, die1709 vom Schlossbaumeister D. G. Frisoni im Auftrag vom Herzog am Reißbrett geplant wurde. Auffallend die rechtwinkligen Straßen, die einheitlichen Bürgerhäuser, mit denen wohlhabende Bürger durch Kostenübernahme, Steuer-, Zoll und Religionsfreiheit angelockt wurden. Besonders schön der Marktplatz mit den zwei Kirchen und den Arkaden.

Mit Verlegung der Residenz von Stuttgart bekam Ludwigsburg 1718 die Stadtrechte.

Beim Rundgang fiel der Blick auf das im Jahr 1728 für seine Mätresse Wilhelmine von Grävenitz weiter ausgebaute Jagd- und Lustschloss Favorite.

Nach dem Tod von Herzog Eberhard Ludwig 1733 verlegte der Nachfolger Karl Alexander den Regierungssitz ins größere Stuttgart, was sich dann durch den Brand im Stuttgarter Schloss wieder 1764 änderte.

Ludwigsburg entwickelte sich 1737 unter Herzog Karl Eugen zu einer Garnisonsstadt mit Kasernen und Stallungen, das 250 Jahre anhielt.

Nach dem 2. Weltkrieg Ansiedlung von US-Truppen und ab 1956 Standort von Einheiten der Bundeswehr.

Karl Eugen baute auch ein Opernhaus und das Seeschloss Monrepos,.als 1775 der Regierungssitz nach Stuttgart zurückverlegt wurde.

Ab 1779 war das Schloss nur Sommerresidenz.

Erst unter Friedrich I gestaltete Hofarchitekt Thouret mit klassizistischen Elementen die englischen Landschaftsgärten. Heute das bekannte blühende Barock in das später der Märchengarten integriert wurde.

Die Stadtführung endet nach einem Gang zum Rathaus, dem Geburtshaus von Eduard Mörike und der Schule von Friedrich Schiller auf dem Marktplatz, wo in Kürze der wunderschöne Barock-Weihnachtsmarkt stattfinden wird.

Für alle Teilnehmer war es eine sehr interessante Führung in die Geschichte Ludwigsburgs und es wird sicher nicht die letzte sein.

Martin Schüle

 

Schifffahrt mit dem Motorschiff Weinkönigin von Marbach nach Besigheim

 Der erste Ausflug des Seniorenverbandes nach der Corona-Pause fand am 14. Oktober statt. Mit 63 Teilnehmern hatten viele Mitglieder das Angebot angenommen und konnten sich nach Kontrolle der Impfbescheinigung auf das Schiff begeben.   

Von dem malerischen Städtchen Marbach ging die zweistündige Fahrt bei gutem Wetter nach Besigheim. Vorbei an den steilen Weinberghängen, dem Mundelsheimer Käsberg und den Felsengärten von Hessigheim ging es zur Endhaltestelle.

Mitglieder des Verbandes aus Besigheim empfingen die Kolleginnen und Kollegen und begleiteten sie zu den Gaststätten Hirsch und Ratsstüble, wo das Mittagessen eingenommen werden konnte.

Um 14.00 Uhr erfolgte in drei Gruppen die Stadtführung. Die historische mittelalterliche Stadt am Zusammenfluss von Neckar und Enz gelegen, mit schmucken Fachwerkhäusern und zwei stattlichen Wehrtürmen aus der Stauferzeit, das 1459 erbaute Rathaus, sowie die Stadtkirche mit dem sehenswerten Lindenholzhochaltar beeindruckten die Besucher Entlang der Enz ging es zur Mühle und dem Badgebäude. Die Führung endet an der alten Kelter wo einige die Gelegenheit nutzten bei der Vinothek Weine aus der Region einzukaufen.

Um 1630 Uhr ging es mit dem Schiff, auf dem auch Erläuterungen zu der Stadt Ludwigsburg zu hören waren, zurück nach Marbach. In Ludwigsburg findet unsere nächsten Veranstaltung am 9. November um 15.00 Uhr mit der Stadtführung statt.

Abschließend kann gesagt werden, es war eine gelungene  Veranstaltung und der Dank geht an das Organisationsteam.

Hinweis: Der im Heft 9 / 2021 angekündigte Vortrag Gebäudeversicherug wird coronabedingt auf das nächste Jahr verschoben. Als Ersatz wurde die Stadtführung Ludwigsburg ins Programm aufgenommen. Bisher ist eine gute Resonanz bei der Anmeldung zu verzeichnen.

Martin Schüle 

Seniorenverband des öffentlichen Dienstes Baden-Württemberg

Regionalverband Ludwigsburg

 

Weihnachtsfeier mit Fotodokumentation über die Ausflüge in den letzten Jahren.

 

Zu der Weihnachtsfeier am 2.12.2019 im Ratskeller Ludwigsburg waren über 20 Personen gekommen. Der erste Vorsitzende Günther Knötig ging nach seiner Begrüßung auf die Veranstaltungen des Jahres ein, die alle interessant und gut besucht waren.

Der Bildervortrag mit Vertonung von unserem Mitglied Martin Schmid kam bei allen Besuchern sehr gut an. Mit beeindruckenden Bildern, angefangen von dem Ausflug nach Heidelberg August 2017, zu den weitern Fahrten nach Bad Friedrichshall Mai 2018 und Tübingen August 2018, bis zu den Ausfahrten in diesem Jahr nach Maulbronn im Mai und nach Flein im August gelang ein guter Rückblick auf die gelungenen Veranstaltungen.

Nach zwei lustigen Geschichten spontan vorgetragen von einem Mitglied und einigen Weihnachtsliedern, die der Vorsitzende mit seinem Akkordeon begleitete, wurde für weihnachtliche Stimmung gesorgt.

Abschließend dankt der erste Vorsitzende den Vortragenden für die interessanten Beiträge und es folgte ein gemütlicher Ausklang mit Gesprächen in gemütlicher Runde.      

Martin Schüle

Über 40 Personen des Regionalverbandes waren der Einladung nach Ludwigsburg in den Ratskeller am 22.Oktober gefolgt. Nach der Begrüßung erläuterte erste Vorsitzende Günther Knötig das Jahresprogramm. Die Vorträge und besonders die Ausflüge wurden sehr gut besucht, sodass die Ausflüge wegen der begrenzten Teilnehmerzahl schnell ausgebucht waren. Da sehr viele Interessenten zur Fahrt nach Flein Außenstelle JVA Hohrainhof abgewiesen werden mussten, wird eine weitere Fahrt im nächsten Jahr erfolgen.

Der Referent des heutigen Nachmittages, Herr Oliver Bauer, Immobilienverkaufsleiter der Fa. Wüstenrot, sprach zum Thema:

Alter sorgenfrei leben mit der Verrentung der Immobilie.

Geeignet ist diese Form der zusätzlichen Altersversorgung für kinderlose Paare, die eine zusätzliche Rente für den Lebensabend benötigen um Reisen und Anschaffungen durchführen zu können. Der Vorteil, man kann in seiner Immobilie lebenslang wohnen bleiben und bezieht aus dem übertragenen Kapital eine Rente. Die Abwicklung geschieht durch einen seriösen Vertragspartner diskret. Mindestalter für die Senioren ist 65 Jahre und ein Gebäudewert von mindestens 250 000 € der durch Sachverständige ermittelt wird. Das Objekt darf maximal eine Belastung mit 30 % aufweisen. Die Wüstenrot Immobilien GmbH arbeitet bei der Verrentung von Immobilien mit der gemeinnützigen und sozial engagierten Stiftung Liebenau zusammen die dieses Modell Zustifterrente erfolgreich seit 2003 anbietet. Mit großem Immobilien-Fachwissen und Immobilien-Speziallisten im eigenen Haus. Statistisch gesehen haben 23 % der Eigentümer über 69 Jahre ihr Haus noch nicht abbezahlt.

Als Alternativen kommen Verkauf und Neuerwerb einer kleineren Immobilie, oder Verkauf und sichere Geldanlage, kleinere Mietwohnung in Frage. Die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen wie die Regelung der Altersversorgung aussehen soll. Der Vortrag hat eine Möglichkeit aufgezeichnet. Der Vorsitzende dankt dem Referenten und wünscht den Mitgliedern einen guten Heimweg mit Hinweis auf die nächste Veranstaltung am 2. Dezember.

Martin Schüle

Seniorenverband des öffentlichen Dienstes Baden-Württemberg

Regionalverband Ludwigsburg

 

Ausflug zur Staatsdomäne Hohrainhof der Justizvollzugsanstalt Heilbronn

 

Die Weinprobe und das Vesper waren Anreiz genug, dass die Ausfahrt mit 30 Teilnehmern am 6. August schnell ausgebucht war. Wegen der großen Nachfrage kündigte der Vorstand an die Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen

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Bei gutem Wetter ging die Fahrt mit dem Bus durch das Neckartal in Richtung Heilbronn.

Die Staatsdomäne Hohrainhof ist die Landwirtschaftliche Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Heilbronn. Das historische Hofgut liegt südlich von Heilbronn auf den Vorbergen des Schwäbischen Waldes. Hier wird auf einer Fläche von nahezu 100 ha mit bis zu 25 Gefangenen, die sich im gelockerten Strafvollzug befinden, Landwirtschaft und Weinbau betrieben.

Die Ludwigsburger Gruppe des Regionalverbandes wurde von Frau Bubeck einer Weinbautechnikerin der JVA mit einem Glas Secco begrüßt.

Nach einem Rundgang auf dem Gelände, bei dem auch ein Blick auf die Milchviehhaltung mit Fleckvieh und Limpurger Rinder gelegt wurde, ging es zur Weinprobe in die Kapelle aus dem 18. Jahrhundert.

Auf einer Rebfläche von 11 ha werden erstklassige Rot- und Weißweine, Traubensaft, Secco und Sekt erzeugt.

Außerdem gibt es von den Streuobstwiesen noch selbst produzierten Apfelsaft.

Die Weinprobe umfasste Weißweine wie Riesling und Kerner, einen Schwarzriesling Weißherbst, Rotweine wie Lemberger, Samtrot u. Rotwein Cuvee. Die Eigenheiten der jeweiligen Sorten erklärte Frau Bubeck und ging auch auf die Fragen der Besucher ein.

Dazwischen gab es ein reichhaltiges Vesper mit verschiedenen Wurstsorten, selbstgebackenem Brot, Käsewürfel und Gemüse.

Abschließend war der Verkaufsstand geöffnet und der Vorsitzende Günther Knötig bedankt sich beim Organisator Günter Bossert und bei Frau Bubeck für die gelungene Präsentation bevor mit dem Bus die Heimreise angetreten wurde.

Martin Schüle

 Ausflug Kloster Maulbronn und Ensinger Mineral-Heilquellen

Bei Dauerregen machten sich die 28 Teilnehmer am 21. Mai vormittags mit dem Bus auf den Weg nach Maulbronn. Ziel war das dortige Zisterzienserkloster das seit 25 Jahren zum Weltkulturerbe gehört.

Bei der einstündigen Führung durch die besterhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen wurde das Leben und Wirken der Mönche umfassend erklärt.

Das 1147 gegründete Kloster besteht aus einer im 12. Jahrhundert geweihten Klosterkirche, mit sehr interessantem steinernem Altarkreuz und Chorgestühl aus Eichenholz, und der Klausur im ursprünglich romanischen Stil gebaut.IMG 3954.11

Bei der Erweiterung im 13. Jahrhundert mit Kirchenvorhalle, Herrenrefektorium und südlichem Kreuzgangflügel sind frühgotische Formen sichtbar. In dieser Zeit entstand noch ein Brunnenhaus, ein Laienrefektorium und ein Spitalgang. Die Mönche erweiterten die Klosteranlage durch stattliche Wirtschaftsgebäude im westlichen Klosterhof.

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Seniorenverband des öffentlichen Dienstes Baden-Württemberg

Regionalverband Ludwigsburg

 

Vortrag: „General- und Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Schenkungsvertrag und Testament“

Herr Notar Sebastian Mensch Ludwigsburg

 

Auch die zweite Veranstaltung des Referenten zu diesem Thema weckte großes Interesse beim Treffen des Regionalverbandes am 14.3.2019 im Ratskeller Ludwigsburg. Der Saal war wieder gut gefüllt.

Das Thema General- und Vorsorgevollmach stand am Anfang des Vortrages.

Es können sowohl ältere Menschen alters- oder krankheitsbedingt bei der Erledigung ihrer Angelegenheiten auf fremde Hilfe angewiesen sein (z. B. Schlaganfall, Demenz), als auch junge Menschen (z.B. Verkehrsunfall).

Vom Gesetzgeber ist keine automatische Vertretung durch Angehörige (z. B. Ehepartner, Kinder) geregelt.

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    ludwigsburgFoto: Bernd Bohnert